Geschäftsbericht

2024


Interview
Das erste vollständige gemeinsame Jahr bei der HEAG mobilo: Seit Juni bzw. September 2023 führen Johannes Gregor und Arne Rath die Geschäfte der HEAG mobilo und ihrer Tochtergesellschaft HEAG mobiBus. Wie sie das Jahr 2024 wahrgenommen haben und an welchen Stellschrauben für einen zuverlässigen ÖPNV gedreht wird und weiter gedreht werden muss, hier im Interview.

Johannes Gregor
Geschäftsführer

Arne Rath
Geschäftsführer
Das Interview mit unserer Geschäftsführung finden Sie hier als barrierefreies PDF zum Download.
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Zum Gesprächseinstieg eine sogenannte Eisbrecher-Frage an Sie: Wie war das gemeinsame Jahr? Wie gestaltet sich Ihre Zusammenarbeit?
Gregor (schmunzelt): Sie meinen wohl „Eisbecher“? Gelegentlich findet unser Austausch nämlich im Eiscafé am Luisenplatz statt. Im Herzen Darmstadts können wir gut beobachten, wie unser Verkehr läuft. Wir investieren die meiste Vorbereitungszeit in das „Wie“ und konnten so einige neue Richtungsimpulse geben. Außerdem sind wir sichtbar und ansprechbar für die Kolleginnen und Kollegen, die tagtäglich draußen unterwegs sind. Und das nutzen sie auch.
Rath: Ein wertschätzender Umgang und ein offener Austausch sind uns im Unternehmen wichtig und das fängt bei uns beiden an. Wir sind eine gemeinsame Geschäftsführung, ergänzen uns gegenseitig gut, empfinden unsere offenen Diskussionen als gewinnbringend und feierten gemeinsam einige Erfolge.
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Das klingt nach einer positiven Arbeitsatmosphäre. An welche Highlights denken Sie, wenn Sie auf 2024 zurückblicken?
Gregor: Ein persönliches Highlight ist unser Straßenbahnführerschein. So erleben auch wir den Alltag unserer Kolleginnen und Kollegen im Fahrdienst, die – insbesondere in bauintensiven Zeiten – alles geben, um unsere Fahrgäste pünktlich ans Ziel zu bringen. Hier freut mich besonders, dass wir in den Sommerferien trotz Baustelle am Schloss mit Straßenbahnen fahren konnten. Und dass wir im Anschluss in voller Stärke zum regulären Betrieb zurückgekehrt sind. Neben der pünktlich abgeschlossenen Baumaßnahme hat auch die Reorganisation unserer Werkstätten dazu beigetragen, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes aufgeräumt haben und wieder eine Fahrzeugverfügbarkeit von über 80 Prozent der Flotte erzielt haben. Ein deutlicher Fortschritt in der Zuverlässigkeit für unsere Kunden.
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Und was waren Ihre Highlights, Herr Rath?
Rath: Unsere Pünktlichkeit haben wir um drei Prozent verbessert und Fahrzeiten ins Darmstädter Umland angepasst, sodass dies besser für die Fahrgäste mit Umstiegen passt. Zur Verbesserung der Orientierung für unsere Kunden ist zudem das Projekt „Fahrgastinformation der Zukunft“ – kurz: FIZ – gestartet. Hier testen wir neue und digitale Möglichkeiten, wie Informationen an Haltestellen aufbereitet werden. Und sicherlich machen unsere zwanzig neuen E-Busse die Darmstädterinnen und Darmstädter sowie unsere Fahrgäste auch glücklich. So sind sie leiser und umweltschonender unterwegs.
Außerdem waren die erfolgreichen Tarifverhandlungen für mich 2024 ein Highlight. Dass wir eine hausinterne Einigung ohne Streik erreicht haben, zeigt, wie wir gemeinsam gute Lösungen finden.
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Nach diesen Erfolgen stellt sich die Frage: Womit sind Sie noch nicht zufrieden?
Rath: Uns fehlt ein weiterer Standort, um unsere Fahrzeugflotte instand zu halten und zu laden. Die Standorte Böllenfalltor und Frankenstein sind baufällig und wurden über Jahre zurückgestellt, weil eine Lösung erhofft wurde, die bisher nicht kam. Für die aktuelle und zukünftige Flotte sind die Betriebshöfe zu klein.
Gregor: Wir sind auch unzufrieden, wie die Inbetriebnahme unserer neuen Straßenbahngeneration vorangegangen ist. Dass dieser Prozess unvollendet ist, dass nicht alle ST15 einsatzfähig sind und die modernen Fahrzeuge vorher nicht absehbare Startschwierigkeiten mit sich bringen, ist für uns, unsere Kunden und Partner eine hohe Belastung. Ein großes Team arbeitet hier an Abhilfe.
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Neben der Inbetriebnahme des ST15 interessiert uns natürlich, welche weiteren Entwicklungen Sie angehen. Was haben Sie sich für 2025 und darüber hinaus vorgenommen?
Rath: Im Dezember 2024 gab es mehrere wichtige politische Beschlüsse für die Zukunft des ÖPNV. Erstens haben die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Kreistag des Landkreises Darmstadt-Dieburg ein Eckpunktepapier zur Direktvergabe beschlossen und wollen die Direktvergabe in 2025 beauftragen, sodass wir viele Buslinien weiterfahren. Diesmal sogar für 15 Jahre, nicht wie bislang üblich für 10 Jahre. Wir freuen uns sehr über dieses Vertrauen, das uns entgegengebracht wird.
Zweitens hat das Stadtparlament mit einer Mehrheit fast aller Parteien für den Vorschlag zur Durchbindung der Straßenbahntrasse durch das Ludwigshöhviertel von Bessungen bis auf die Heidelberger Straße gestimmt. Dabei geht es vor allem darum, dass bei der Durchbindung der Linie 3 möglichst wenig Eingriff in die Natur notwendig ist und gleichzeitig die Verbindung leistungsfähig bleibt. Mit dem Beschluss können wir im Jahr 2025 das Planfeststellungsverfahren fortsetzen.
Und drittens konnten wir die Weiterführung des HeinerLiner mit angepassten Bedienkonzept erreichen. Dies ist während der angespannten Haushaltslage nicht selbstverständlich und ein wichtiges Zeichen für einen attraktiven ÖPNV.
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Was ist Ihnen, Herr Gregor, für 2025 wichtig?
Gregor: Wir sind dankbar für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit mit den politischen und öffentlichen Stellen bei Stadt und Landkreis. Die Sparzwänge sind uns bewusst. Wir haben 2024 einen millionenschweren Konsolidierungsbeitrag geleistet, ohne dabei an unserem Angebot zu sparen. Gleichzeitig möchten wir Themen weiterbringen, bei denen die Finanzierungslage derzeit schwierig ist. Dies ist beispielsweise die Förderung von weiteren E-Bussen. Oder die dringende Suche nach einem neuen Betriebshof. Dass wir diesen brauchen, ist seit vielen Jahren bekannt. Zudem müssen wir den Betriebshof Frankenstein ab 2026 modernisieren, was zu betrieblichen Einschränkungen führen kann. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir eine neue Möglichkeit finden. Denn auch nach der Sanierung werden die Kapazitäten zur Abstellung und Instandhaltung von Bus und Straßenbahn dort nicht ausreichen.
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Sie haben bei Ihren Plänen wichtige Rahmenbedingungen für einen guten ÖPNV angesprochen. Wo sehen Sie weitere Herausforderungen?
Gregor: 20 Prozent unserer Mitarbeitenden gehen bis 2030 in Rente – insbesondere in den Werkstätten und beim Fahrpersonal. Dieser Entwicklung versuchen wir durch gute Personalgewinnung vorzubeugen. Weiterhin sind wir mit der Agentur für Arbeit in engem Austausch. Außerdem möchten wir mehr Kombifahrerinnen und -fahrer ausbilden, um unser Fahrpersonal flexibler einzusetzen.
Rath: Zudem setzen wir auf eigene Auszubildende. 2024 hatten wir 34 Auszubildende in drei Jahrgängen. Die Übernahmequote ist mit über 95 Prozent sehr gut. Und dass wir ein guter Ausbildungsbetrieb sind, zeigt auch die Leistung unseres Kollegen, Roman Šulc, der auf der Bundesehrung als bester „Elektroniker für Betriebstechnik“ ausgezeichnet wurde.
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Was packen Sie außerdem an?
Rath: Neben dem Ziel, neue Mitarbeitende zu finden, möchten wir unsere Talente halten. Wir haben im vergangenen Jahr ein Unternehmensleitbild und Führungsleitsätze für unsere Arbeit entwickelt. Mit unserer Unternehmenskultur aus Teamwork, Wertschätzung und Vertrauen wachsen wir gemeinsam. Zufriedene Mitarbeitende bedeuten auch zufriedene Fahrgäste. Außerdem optimieren wir unsere Unternehmensprozesse, sodass die abteilungsübergreifenden Aufgaben gut miteinander verzahnt werden und wir schnelle und gute Entscheidungen treffen.
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Nachdem wir jetzt länger über anstehende Aufgaben gesprochen haben, zum Abschluss die Frage: Was bringt Sie dazu, diese Aufgaben so motiviert und konsequent anzugehen?
Gregor: Humor hilft sicherlich – und Kreativität. Mich motivieren die Chancen, die aus dem offenen und lösungsorientierten Austausch entstehen, sowohl bei uns im Haus als auch mit unseren Partnern bei Stadt, Landkreis, der DADINA oder unserer Aufsichtsbehörde. Auch bei den Kolleginnen und Kollegen in der Stadtwirtschaft treffen wir auf offene Menschen, mit denen wir vieles im Kleinen und Großen erreichen.
Rath: Das Miteinander und alle Kolleginnen und Kollegen, die Hand in Hand arbeiten und dafür sorgen, dass unsere Räder nicht stillstehen. Das zeigt mir jeden Tag, wie wir eine nachhaltige Mobilität liefern und – mehr – Fahrgäste sowie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns begeistern.
Fokusthema
Ein starkes Stück Straße – gemeinsam für eine langlebige Infrastruktur


Infrastruktur – ein gutes Straßen- und Schienennetz, aber auch digitale Netze und Kommunikationswege – ist wichtig für einen zuverlässigen und leistungsstarken ÖPNV. Investitionen in unser Verkehrsnetz zahlen sich also aus. Sanierungen bedeuten jedoch auch Baustellen und temporäre Einschränkungen für unsere Fahrgäste. Wir setzen uns bei notwendigen Erneuerungen für innovative und nachhaltige Lösungen ein. Wie das aussieht, zeigt die Grunderneuerung vor der Haltestelle „Schloss“ mit innovativem „Busphalt“ – eine farbige kunststoffgebundene Deckschicht – und die Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt im Forschungsprojekt „Darmstädter Oberbausystem für Nahverkehrswege“ (DANA).
Gute Verkehrswege sind die Voraussetzung für einen zuverlässigen ÖPNV – und gerade an Knotenpunkten wie vor dem Darmstädter Schloss sind diese einer besonderen Belastung ausgesetzt. Täglich rollen hier etwa 700 Busse pro Richtung über den Asphalt und die darin eingelassenen Gleise, hinzu kommen die Straßenbahnen und der Lieferverkehr. Nach knapp zwanzig Jahren musste daher diese stark beanspruchte Stelle grundsaniert werden. Die Herausforderung: Die Bauarbeiten sollten bei hoher Qualität möglichst schnell und mit wenig Einschränkungen für die Fahrgäste vonstattengehen. Keine einfache Aufgabe, aber dank der Zusammenarbeit aller Beteiligten haben wir sie gemeistert.
Arbeiten an Verkehrsknotenpunkten werden klassischerweise in der Ferienzeit vorgenommen, sodass die Einschränkungen durch den reduzierten Verkehr möglichst gering ausfallen. In diesem Fall waren es die Sommerferien – also nur sechs Wochen für eine große Sanierung, die neben dem Straßenbelag auch die Schieneninfrastruktur umfasste. Um für die Belastungen der Zukunft bestmöglich gerüstet zu sein, wurde der gesamte Gleisbereich mit einer speziellen Deckschicht asphaltiert, die für noch mehr Stabilität sorgen und Spurrillen und Schäden vorbeugen soll. Der neue Asphalt wirkt zusätzlich wärmeisolierend, verhindert, dass untere Schichten sich zu schnell erhitzen und weicher werden – und ist nach dem Einbau sofort belastbar.
Neben der Langlebigkeit der Asphaltschicht war im Zuge der Sanierung wichtig, dass auch die Gestaltung zum Gesamtstadtbild an dieser Stelle passt. Mit den abgeschlossenen Arbeiten wurde die Grundlage für eine Neugestaltung des zentralen Darmstädter Platzes geschaffen. Alle Arbeiten fanden in enger Abstimmung mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt statt, die mit einer Vorabmaßnahme neue Bordsteine, Rinnen und Sinkkästen am Ernst-Ludwig-Platz setzte.
Um eine solche Großbaumaßnahme innerhalb von nur sechs Wochen abzuschließen, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen und koordiniert zusammenarbeiten. Dank unserer engagierten und motivierten Mitarbeitenden haben wir es geschafft, fristgerecht sowohl Gleisbögen und Anlagenteile als auch den Fahrwegbelag zu erneuern. Die Baumaßnahme wurde anteilig durch den Bund und das Land Hessen gefördert. Und es geht weiter:
Bis 2030 erhält die HEAG mobilo knapp 11 Millionen Euro für 13 Infrastrukturgrunderneuerungen im Straßenbahnnetz. Für 2025 stehen hier beispielsweise eine Gleiserneuerung auf der Strecke nach Griesheim sowie die Grunderneuerung des Gleisdreieck Rhein-/Neckarstraße und eines Gleisbogen auf dem Luisenplatz an.
Den Fahrgästen konnten wir trotz der Herausforderungen einen komfortablen und zuverlässigen Service bieten. Denn statt eines klassischen Schienenersatzverkehrs mit Bussen haben wir durchgängig Straßenbahnen eingesetzt. Unsere Straßenbahnlinie 9 rangierte dafür im Bereich der Haltestelle, was für das Fahrpersonal eine besondere Herausforderung darstellte.
Damit unsere Fahrgäste sich trotz der baustellenbedingten Änderungen gut orientieren können, arbeiten wir zudem an der Verbesserung der Fahrgastinformationen. Unter anderem stellen wir bei großen Baustellen mit vielen Umleitungen die wichtigsten Infos plakativ auf großen Bauzaunbannern dar. Laufwege zu Ersatzhaltstellen oder zu etwas weiter entfernten Abfahrtspunkten kennzeichnen wir per Aufkleber direkt auf dem Boden. Zudem hat jede unserer Straßenbahnhaltestellen einen festen Abfahrtspunkt für Ersatzbusse. Diese markieren wir dauerhaft mit neuen Stangen in einem eigenen purpurnen Farbton – so finden unsere Fahrgäste die Abfahrtspunkte schneller.
Während diese Maßnahmen die Sondersituation bei Baumaßnahmen betreffen, arbeiten wir bei der HEAG mobilo auch daran, die Fahrgastinformation in unserem Verkehrsgebiet weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. Mit dem Projekt „Fahrgastinformation der Zukunft“ (FIZ), das auch die oben genannten Verbesserungen entwickelt hat, setzen wir auf verständliche und barrierefrei Lösungen, die unseren Fahrgästen mehr Orientierung und Transparenz bieten. Dazu testen wir unterschiedliche Schritte und überprüfen interne Prozesse. Und befragen zu verschiedenen Maßnahmen regelmäßig unsere Fahrgäste, um sicherzugehen, dass unsere Ideen auch gut ankommen.
Auch zukünftig soll unsere Infrastruktur den Belastungen optimal standhalten und aufwändige Sanierungen nur in möglichst langen Abständen notwendig werden. Dazu kooperiert die HEAG mobilo mit der Technischen Universität Darmstadt. Gemeinsam mit dem Institut für Verkehrswegebau prüfen wir, welche Materialien für verschiedene Belastungszustände als Oberbau geeignet sind und welche Unterschiede in Herstellung, Instandhaltung und Erneuerungen es bei unterschiedlichen Oberbausystemen gibt. Ziel des Forschungsprojekts „Darmstädter Oberbausystem für Nahverkehrswege“ (DANA) ist es, je nach Rahmenbedingung und Anforderung die geeigneten Systeme zu wählen. So sollen Nahverkehrswege optimiert und ein noch stärkeres Augenmerk auf Qualitätsüberwachung und Monitoring gerichtet werden.
Eine speziell angepasste Lösung muss hinsichtlich Bemessung und Konstruktion im Einklang mit dem aktuellen Stand der Forschung und auf die vielfältigen Rahmenbedingungen in Darmstadt abgestimmt sein. Damit die gewählten Deckschichten je nach Anwendungsfall die Lebensdauer des Systems verlängern, ist ein systematisches Vorgehen nötig. Langfristig zahlt sich das aus: Die Investition in eine technisch hochwertige Lösung senkt die Gesamtkosten und steigert die Effizienz. So sollen weniger Instandhaltungsmaßnahmen anfallen und für eine höhere Nachhaltigkeit gesorgt werden.
Feldmessungen im Streckennetz sollen die Wissensgrundlage erweitern und der Technischen Universität die Möglichkeit geben, nicht nur Erkenntnisse aus der Praxis zu erlangen, sondern auch bisherige Ergebnisse zu ergänzen. Geplant ist, beide Datengrundlagen anschließend für eine fundierte Ausgangslage zusammenzuführen.
Erste Untersuchungen fanden bereits an unterschiedlichen Stellen im Streckennetz statt: Im Bereich der Haltestelle „Schloss“ wurden Materialproben und Bohrkerne entnommen, um die unterschiedlichen Asphaltschichten – darunter auch den hier verwendeten neuen „Busphalt“ – zu untersuchen. Auch auf dem Bahnkörper in der Rheinstraße, in der Poststraße am Hauptbahnhof, im Haltestellenbereich der „Berliner Allee“ sowie am „Dreieichweg“ in Darmstadt-Arheilgen wurden Messungen durchgeführt. Als Nächstes stehen Analysen von Schadstellen in der Heidelberger Straße an.
Zahlen und Fakten
1,5 Mio. mehr Fahrgäste
Im Jahr 2024 konnten wir die Zahl der beförderten Fahrgäste erneut steigern. Insgesamt haben wir über 49 Millionen Fahrgäste befördert, was einen Anstieg von 1,5 Millionen im Vergleich zu 2023 bedeutet. Damit nähern wir uns wieder den Vor-Corona-Zahlen, als wir in der Spitze 51 Millionen Fahrgäste beförderten.
1.500
Quadratmeter Busphalt
An der Haltestelle „Schloss” verlegen wir erstmals die Deckschicht mit dem Namen „Busphalt”. Dieser spezielle Asphalt wurde eingebaut, um den technischen Anforderungen durch hohe Verkehrsbelastungen von 4.000 Busse pro Woche gerecht zu werden und Qualität sowie Langlebigkeit der Fahrbahndecke zu schaffen.
17 TINAs im Fahrgastbetrieb
Ausbau der Straßenbahnflotte: Bis Ende Dezember 2024 konnten 17 TINAs in den Fahrgastbetrieb genommen werden und die Inbetriebnahme geht weiter voran. Unser Ziel für 2025: eine vollständige ST15-Flotte bestehend aus insgesamt 25 Fahrzeugen.
>169.000
HeinerLiner-Fahrgäste
Seit dem Start im Jahr 2021 hat der HeinerLiner insgesamt über eine halbe Million Fahrgäste mitgenommen. Im Jahr 2024 konnte dabei erneut ein Fahrgastrekord aufgestellt werden: Der HeinerLiner fährt über 169.000 Fahrgäste innerhalb von Darmstadt.
50 E-Busse
Die E-Busflotte wächst! Im Jahr 2024 kommen 20 Neuankömmlinge – 19 E-Gelenkbusse und ein E-Standard – hinzu. So zählen wir 50 E-Busse, was etwa 65% des gesamten Busfuhrparks ausmacht. Der Umstieg auf Elektrobusse ist für uns und die Region ein wichtiger Schritt zu noch nachhaltigerer Mobilität.
36.000
verkaufte Deutschlandtickets
Im Jahr 2024 wurde eine bemerkenswerte Anzahl an Deutschlandtickets verkauft: Bis Dezember 2024 wurden seit Start des Deutschlandtickets über 36.000 Abonnements abgeschlossen, was einen was einen Zuwachs von 4.000 Abos im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
750 Meter Schiene verbaut
Wir machen die Schienen fit für Morgen: Auf dem insgesamt 43,2 Kilometer langen Streckennetz wurden 748 Meter Schiene, sowie drei Weichen und eine Kreuzung erneuert.
>870
Mitarbeitende
Unsere Azubis sind ein wichtiger Teil unseres vielfältigen Teams: Wir bilden 37 Azubis aus. Zehn haben im Spätsommer 2024 ihre Ausbildungen begonnen. Sieben schließen sie erfolgreich ab. Sechs davon bleiben im Unternehmen. Insgesamt arbeiten 877 Mitarbeitende an einem zuverlässigen ÖPNV.