Pünktlich zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag (13.) wird aus der Haltestelle „Steinberg/Stadion“ in der Nieder-Ramstädter Straße die Haltestelle „Merck-Stadion“. Die Station der Straßenbahnlinien 2 und 9 erhält damit den Namen des Stadion-Sponsors, des in Darmstadt heimischen Technologie- und Wissenschaftskonzerns Merck.
Mit einer Enthüllung des neuen Haltestellennamens machten Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Matthias Kalbfuss, Vorsitzender der Geschäftsführung der HEAG mobilo und Dirk Sulzmann, Leiter Standortkommunikation bei Merck, die Umbenennung am heutigen Mittwoch (9.) publik. „Wir bieten mit dieser Umbenennung der Haltestelle am Stadion Fußballfans und Gästen einen neuen und praktischen Service: Schon bei der Anreise soll schnell zu erkennen sein, welche für sie die richtige Station im Öffentlichen Personennahverkehr ist, wenn es darum geht, spannenden Erstligafußball im Merck-Stadion am Böllenfalltor zu sehen. In allen zum Fahrplanwechsel neu erscheinenden ÖPNV-Medien ist der neue Name bereits aufgenommen“, erläuterte Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Doch nicht nur der Name ist neu, erstmals gibt es an der Haltestelle vor der Heimstätte der Lilien auch einen neuen dynamischen Anzeiger, der die Fahrgäste über die aktuellen Abfahrten der Straßenbahnlinien 2 und 9 informiert und zudem auch für betriebliche Hinweise genutzt werden kann. „Durchschnittlich kommen zu jedem Heimspiel der Lilien rund 7000 Fans mit dem öffentlichen Nahverkehr“, erläutert Matthias Kalbfuss, Vorsitzender der Geschäftsführung der HEAG mobilo die Bedeutung der Haltestelle. Auch ein neuer Fahrkartenautomat wird in Kürze an der Station vom Verkehrsunternehmen dort aufgestellt. Allerdings ist er weniger für die Fußballfans gedacht, denn wer eine Karte fürs Spiel im Stadion hat, hat bereits seine Fahrkarte inklusive.
Dass sich die Haltestelle noch weiter verändern wird, ist bereits beschlossene Sache. „Angesichts der gestiegenen Besucherzahlen im Stadion haben wir ein Sicherheitsgutachten erstellen lassen. Daraus geht hervor, dass die Fläche insbesondere bei Spielende zu klein ist, deshalb werden wir sie baulich verändern. Dazu sind wir mit der Stadt Darmstadt im Gespräch“, so Kalbfuss. Der genaue Zeitpunkt für die Verbreiterung der Tramstation ist noch offen, denn die Stadt plant, die Nieder-Ramstädter Straße insgesamt umzugestalten.
Damit die Fans nach Spielende dennoch auch heute schon sicher zur Straßenbahn kommen, wird die Nieder-Ramstädter Straße derzeit jeweils für zwei Stunden nach Spielende für den Autoverkehr gesperrt. „Dieser Weg hat sich als Zwischenlösung bewährt und wir sind sehr froh, dass die Darmstädter Polizei uns darin unterstützt“, so Kalbfuss weiter. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir neben dem Namen Merck-Stadion am Böllenfalltor nun auch die Haltestelle als Erkennungszeichen für alle Lilien- und Gästefans haben. Nachdem im Stadtgebiet nun auch die Wegweiser weitestgehend erneuert wurden, werden Fans – gleich, ob sie mit dem Auto anreisen oder mit ÖPNV – nun alle zielgenau zum Merck-Stadion hingeleitet.“, so Dirk Sulzmann, Leiter Standortkommunikation bei Merck.