Gemeinsame Presseerklärung der HEAG Verkehrs-GmbH und der DaimlerChrysler AG, Niederlassung Darmstadt
DARMSTADT (sir) – Die HEAG Verkehrs-GmbH und die Darmstädter Niederlassung von DaimlerChrysler führen Wartungs- und Reparaturarbeiten für Omnibusse auf dem Betriebshof der HEAG Verkehrs-GmbH künftig gemeinsam aus. Dies gaben die Spitzenvertreter der beiden Unternehmen am Freitag, 17. Oktober 2003, im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung in einem Pressegespräch bekannt. Beide Partner sehen die Kooperation als Ausgangspunkt, um das anspruchsvolle Servicegeschäft im Omnibussektor weiter auszubauen. Bereits seit Mai 2001 führt die DaimlerChrysler-Niederlassung gemeinsam mit der HEAG Verkehrs-GmbH Wartungsarbeiten an HEAG-Omnibussen durch. Beide Partner wollen ihre Werkstatt-Zusammenarbeit mit der Vertragsunterzeichnung intensivieren.
In der Mitnutzung der vorhandenen Infrastruktur auf dem Betriebsgelände der HEAG Verkehrs-GmbH durch die DaimlerChrysler AG sehen beide Unternehmen eine Win-Win-Situation. Professor Horst H. Blechschmidt, Geschäftsführer der HEAG Verkehrs-GmbH begrüßte die Kooperation mit dem Fahrzeughersteller: „Die gute bisherige Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler hat uns bestärkt, in Zukunft noch näher zusammen zu rücken und unsere besondere Form der Public Private Partnership weiter auszubauen.“ Durch den Vertrag mit DaimlerChrysler kann die HEAG Verkehrs-GmbH ihre Werkstatt erstmals für private Omnibusunternehmen öffnen; Blechschmidt wertete dies als einen wichtigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der HEAG Verkehrs-GmbH zu stärken: „Indem wir unsere Werkstatt für Dritte öffnen, erschließen wir neue Potenziale und erwarten für die vorhandene Infrastruktur in Zukunft eine deutlich bessere Auslastung. Mit der personellen Verstärkung durch die Mitarbeiter von DaimlerChrysler können wir zudem auf kurzfristige Anforderungen schneller reagieren.“
Auch DaimlerChrysler Niederlassungsleiter Jürgen Aust sieht die Kooperation als Basis, um das Servicegeschäft im Omnibussektor weiter auszubauen: „An unserem Weiterstädter Standort haben wir die Kapazitätsgrenzen erreicht,“ skizziert er die Ausgangslage für DaimlerChrysler. „Durch den neuen zusätzlichen Reparaturstützpunkt an einer der Hauptverkehrsadern Darmstadts können wir Kunden aus der Region erreichen, die heute bis nach Frankfurt fahren müssen“, begrüßt Aust die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Partnerunternehmen. Allein in der Region gebe es rund 30 Omnibusunternehmen, für die man künftig am Böllenfalltor Dienstleistungen erbringen könne.
HEAG-Geschäftsführer Harald Fiedler verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung für die Region: „In dem Ausbau des Omnibus-Servicegeschäfts leisten wir einen gemeinsamen Beitrag für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Darmstadt.“ Die Kooperation helfe Arbeitsplätze zu erhalten, so Fiedler. In diesem Zusammenhang ist für Aust die Schaffung eines weiteren Ausbildungsplatzes durchaus denkbar. Derzeit sind bei der Niederlassung Darmstadt bereits 26 Auszubildende beschäftigt.
Die offizielle Eröffnung des neuen gemeinsamen Reparaturstützpunktes in der Klappacher Straße ist noch in diesem Jahr geplant.