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Sicher in Darmstadt – Grüner Aufkleber zeigt, wer in Notsituationen hilft

Fahrerinnen und Fahrer der HEAG können schnell reagieren

DARMSTADT (sir) – Umfassende Sicherheit gibt es nicht. Die HEAG mobilo engagiert sich jedoch zusammen mit ihren Tochterunternehmen HEAG mobiBus und HEAG mobiTram, diesem Bedürfnis vieler Fahrgäste Rechnung zu tragen.

Als äußerlich sichtbares Zeichen dieses Engagements werden daher in Kürze alle Busse und Bahnen im HEAG-Konzern mit einem grünen runden Aufkleber gekennzeichnet. Er trägt die Aufschrift “Für Sie da. Sicher in der City”.

Die Idee für einen solchen Aufkleber hat die AG Sicherheit entwickelt. “Jedem, der sich in einer Notsituation befindet, wird somit signalisiert, hierhin kann ich mich wenden”, erläutert Wilma Mohr, Leiterin der Darmstädter Sozialverwaltung, die Funktion des Logos. Die Entstehung hat eine Vorgeschichte. 1992 wurde auf Initiative des ehemaligen Oberbürgermeisters Peter Benz und des damaligen Polizeipräsidenten Peter Bernet der Kommunale Präventionsrat (KPRD) ins Leben gerufen, um die Ursachen von Gewalt zu ergründen und Lösungen zu deren Bekämpfung zu entwickeln. “Der Gewalt in unserer Gesellschaft sollte etwas entgegen gesetzt werden”, so Wilma Mohr rückblickend. Sie steht heute auch dem Rat vor.

Die Ergebnisse des Präventionsrates sollen sowohl in die Sozialplanung als auch in die allgemeine Stadtplanung eingehen. 2004 wurde unter Leitung des Ordnungsdezernenten Dieter Wenzel im Präventionsrat die AG Sicherheit gegründet, die sich schwer-punktmäßig mit der Sicherheit in der Darmstädter City beschäftigt. “Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, aber auch tagsüber kommt es in den Darmstadt immer wieder zu Situationen, in denen Menschen Angst verspüren oder Hilfe benötigen”, stellt Mohr fest. Das Logo an Geschäftstüren oder eben an Bussen und Bahnen soll den Bürgerinnen und Bürgern einprägsam kenntlich machen, wo sie auf Hilfsbereitschaft zählen können.

Für die HEAG mobilo war es keine Frage, sich als Partner an der Aktion zu beteiligen. “Mit den Bussen der HEAG mobiBus und unseren Straßenbahnen sind wir nahezu rund um die Uhr in der Stadt präsent”, erläutert Harald Fiedler die Einsatzbereitschaft der HEAG mobilo. “Sicherheit sehen viele Fahrgäste als wesentliches Qualitätskriterium im ÖPNV. Über unsere Verkehrsleitstelle haben wir zudem einen direkten Draht zu Polizei und Rettungsdiensten und können in Notsituationen schnell weiterhelfen. Da liegt es quasi in der Natur der Sache, dass wir mitmachen”, so der Chef der HEAG mobilo.

Karl-Heinz Holub, der den gesamten Bereich der technischen Infrastruktur der HEAG mobilo verantwortet, veranschaulicht die praktische Hilfestellung: “Wir sind täglich in der Spitze mit rund 120 Fahrern gleichzeitig in der Stadt und im Landkreisgebiet im Einsatz. Alle Fahrer in den Bussen und Bahnen haben die Möglichkeit, sich in Sekundenschnelle über Funk an unsere Steuerungszentrale, die Verkehrsleitstelle, zu wenden. In Gefahrensituationen räumt ein Notrufsignal dem in der Leitstelle eingehenden Ruf Priorität ein. Von dort können wir Polizei und Rettungsdienste schnell verständigen. Sowohl die Fahrer von HEAG mobiBus und HEAG mobiTram als auch die Verkehrsdisponenten in der Leitstelle sind für Krisensituationen geschult. Alle Fahrer sind zudem ausgebildete Ersthelfer. “Nicht nur unsere Fahrgäste können sich also jederzeit an unsere Fahrer wenden, auch jede andere Person, die Hilfe benötigt”, erklärt Holub. Das Hilfeleisten ist für die HEAG mobilo an sich nichts Neues. Der grüne runde Aufkleber macht das Engagement jedoch erstmals für jedermann sichtbar. Insgesamt 44 Straßenbahnen und 70 Omnibusse werden mit dem “grünen Punkt” beklebt. Das Zeichen der AG Sicherheit klebt dann vorne an der ersten Tür – nahe beim Fahrer.

Die HEAG mobilo ist zusammen mit ihren Tochtergesellschaften der erste Partner der AG Sicherheit, der die Aufkleber aufbringt. 17 weitere wollen noch folgen. Aber natürlich ist klar, je mehr mitmachen, desto besser. Darin sind sich die Initiatoren einig.

Wer die Aktion unterstützen möchte und ebenfalls seine Hilfsbereitschaft mit einem grünen Punkt kenntlich machen will, kann sich an den Kommunalen Präventionsrat wenden. Neben dem Aufkleber gibt es auch einen passenden Button zum Anstecken.

Kontaktadresse:

Stadt Darmstadt, Kommunaler Präventionsrat,

Telefon 13 31 98.

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Lennart Sauerwald

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